Alles begann am 31.05.1999 mit der ersten Verkaufsfahrt ins Kirchspiel Kleinich. In den Monaten zuvor wurden alle Grundsteine gelegt, die den Weg in die Selbstständigkeit unterstützen sollten. Dazu zählten der Bau eines für die Lagerung geeigneten Kühlraumes, der Kauf eines LKW’s, der Besuch eines 4-wöchigen Vorbereitungsseminars, sowie sämtliche Werbemaßnahmen.

Die Idee für einen Obst-und Gemüsehandel kam dabei nicht von ungefähr, da der Kartoffelverkauf in der Vergangenheit bereits nebenberuflich von Hermann-Josef Petry betrieben wurde und darüber hinaus sogar schon auf Franz Petry, seinen Vater, zurückgeht. Dadurch bestand schon zu Beginn ein gewisser Kundenstamm, auf den es nun aufzubauen galt. So fing also alles mit einem ersten Wochenplan an, der durch die verschiedensten Ortschaften von der Gemeinde Morbach, ins Kirchspiel Kleinich, nach Longkamp, Kommen, Monzelfeld und Bernkastel-Kues, sowie hinab nach Kautenbach, führte.

Schnell wurde jedoch klar, dass die Menge an Arbeit nicht mehr alleine zu bewältigen war. Also beschloss Hermann-Josef Petry, eine Verkaufskraft einzustellen, die von nun an zusätzlich mit einem VW-Bus einen Teil der Fahrten übernehmen sollte. So etablierte sich das kleine Unternehmen langsam und bekam mehr und mehr einen festen Kundenstamm. Um dem mobilen Teil der Kundschaft einen flexiblen Einkauf vor Ort zu ermöglichen, richtete man zusätzlich zwei Tage in der Woche ein, die zum Hausverkauf offen standen.

Schon bald kamen immer häufiger Anfragen von regionalen Restaurants und Hotels an, die eine Belieferung mit frischer Ware erwünschten. Seitdem werden zweimal in der Woche Bestellungen ausgefahren, die aus frisch eingekaufter Ware zusammen gestellt werden. Diese wiederum werden ebenfalls jeweils dienstags und freitags morgens auf dem Großmarkt in Koblenz eingekauft. Bis heute sind etliche Anfragen eingegangen, unter anderem werden mittlerweile sogar Büros großer Unternehmen mit frischem Obst versorgt und einige Kunden sind unserem Unternehmen nun schon fast seit Beginn treu geblieben.

Als aufgrund langjähriger Verschleißprobleme ein neuer Kleinbus gekauft werden musste, kristallisierte sich auch immer stärker ein starker Platzmangel heraus, sodass das Gebäude um einen Großteil erweitert wurde. Mit dem neuen Gefährt wurden schließlich auch weitere Verkaufskräfte eingestellt, da die Tagestouren immer länger und umfangreicher wurden. So wurden mit der Zeit auch immer wieder kleinere Veränderungen an der ursprünglichen Route vorgenommen. Hinzugekommen ist jedoch seit der Gründung lediglich eine feste Haltestelle in Bernkastel-Kues am Wochenmarkt, die wir jeden Samstag anfahren.